WELLERS WM-FOTOBUCH | Der 4. Juli
„Der 4. Juli hat in der deutschen Fußball-Geschichte eine große Bedeutung. Am 4. Juli 1954 wurde Deutschland in Bern erstmals Fußball-Weltmeister. 52 Jahre später schied man am 4. Juli 2006 bei der WM im eigenen Land im Halbfinale gegen Italien aus. Bei der Heim-WM war ich zehn Jahre alt und kann mich entsprechend noch gut an das 'Sommermärchen' erinnern. Dass ich zwei Jahrzehnte später selbst bei einer WM im Einsatz sein werde, hätte ich damals natürlich nicht gedacht. Hier in den USA hat das Datum natürlich eine enorme Bedeutung, speziell in diesem Jahr. Schließlich wird 2026 der 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung gefeiert. Das merkt man; an nahezu jeder Ecke begegnet einem das Thema. Anlässlich des Nationalfeiertages der Vereinigten Staaten von Amerika wurde an diesem Tag sogar eine spezielle 'Unabhänigkeitstag-Show' im Stadion beim Spiel zwischen Frankreich und Paraguay geboten. Ein wenig ging es an diesem Tag zu wie bei uns an Silvester. Für mich war es jedenfalls etwas ganz Besonderes, diesen bedeutenden Tag in den USA erlebt zu haben.“
Tom Weller ist ein preisgekrönter Fotojournalist mit einer großen Leidenschaft für den Sport. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist Tom Weller in den kommenden Wochen in den USA, in Kanada sowie in Mexiko unterwegs. Und zwar genau dort, wo die besten Geschichten entstehen. Mit der Kamera im Gepäck fängt er besondere Momente, spannende Begegnungen und die einzigartige WM-Stimmung ein und teilt seine Eindrücke. Auch diesmal ist er wieder für die SportRegion Stuttgart im Einsatz, seine Kolumne heißt WELLERS WM-FOTOBUCH. Darüber hinaus wird er im SportRegion-Podcast DIE STIMME DES SPORTS mit Host Deborah Dobbratz den Turnierverlauf analysieren.