LSVBW | Verband erwartet Mehraufwand
Die Sportpolitik in Baden-Württemberg wird unter der neuen Landesregierung künftig im Bauministerium gestaltet – eine Entscheidung, die auch den Landessportverband überrascht hat. Jürgen Scholz, Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSVBW), freut sich auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Ministerin Theresa Schopper, erwartet aber besonders in der Übergangsphase erhöhte Aufwände für den organisierten Sport und pocht auf die Klärung dringlicher noch offener Fragen.
Die grün-schwarze Koalition unter Baden-Württembergs neuem Ministerpräsidenten Cem Özdemir hat in den zurückliegenden Wochen die Weichen für die künftige politische Arbeit im Land neu gestellt. Nachdem zunächst die Ministerposten vergeben wurden, folgten zuletzt Informationen dazu, welche Themenfelder in den jeweiligen Ministerien konkret angesiedelt sind. Zentrale Änderungen betreffen auch den organisierten Sport: Nach 30 Jahren im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport – acht Legislaturperioden – soll der Sport in das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen, kurz Bauministerium, wechseln. Unklar sind dazu jedoch wichtige Details. Was bleibt, ist die zuständige Ministerin: Theresa Schopper, bisher Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, wird Bauministerin und hat dort weiter den Sport unter sich.
Mehr Infos: https://www.lsvbw.de/sportpolitik-im-bauministerium-lsvbw-erwartet-mehraufwand/
Quelle: Landessportverband Baden-Württemberg