Fallschirmspringen | Göran Meyers Team mit neuem Rekord

  01.04.2026

Mit hochklassigen Leistungen, internationaler Beteiligung und einem starken Signal für die Zukunft endete die siebte offene Deutsche Meisterschaft im Indoor Skydiving. Die Veranstaltung überzeugte durch sportliche Spitzenleistungen, organisatorische Qualität und eine klare Ausrichtung auf Weiterentwicklung und Inklusion.  In vier Disziplinen und insgesamt 13 Wertungsklassen traten 260 Athletinnen und Athleten aus Deutschland und Europa in Berlin gegeneinander an, um in den jeweiligen Disziplinen den Deutschen Meister oder Deutschen Sieger zu ermitteln. 

Die Sportart Indoor Skydiving vereint verschiedene Disziplinen, die alle eines gemeinsam haben: das Fliegen in einem Windtunnel. Im Indoor Formation Skydiving (IFS) werden festgelegte Formationen in einer bestimmten Zeit geflogen – jede korrekt gezeigte Formation gibt Punkte. Im Dynamic Flying (DY) geht es um das möglichst schnelle Absolvieren eines festgelegten Programms – die am schnellsten geflogene Zeit gewinnt. Im Indoor Solo Freestyle (ISF) steht die Kreativität im Vordergrund – ähnlich wie im Eiskunstlauf fliegen die Athleten eine Pflicht (Compulsory) und eine selbst erstellte Kür (Free Routine), auf die es technische Punktzahlen gibt. Und im Indoor Para Skydiving (IPS) absolvieren Athleten mit Behinderung einen festgelegten Parcours im Windtunnel, wobei ein Kompensationssystem/Koeffizient für faire Vergleichbarkeit sorgt.

Die Hurricane Factory Berlin bietet als einziger Windtunnel in Deutschland die Möglichkeit, auch die Disziplin IFS 8-way auszutragen. Auch hier gab es spannende Duelle um den Titel des Deutschen Meisters sowie die Qualifikation für die WM. Beides konnte das Team Operation Adler um den Marbacher Göran Meyer mit 197 Punkten für sich entscheiden und ließ dabei das Team Crazy Weasel mit 171 Punkten und das Team Hurricane 8way mit 155 Punkten auf Platz zwei und drei hinter sich. Doch das war noch nicht alles: Operation Adler (Jörn Thiele/Bruchsal, Thomas Spielvogel/Putzbrunn, Felix Pfeiffer/München, Olaf Biedermann/München, Steffen Schiedek/Seelze, Göran Meyer/Marbach, Max Thiele/Berlin, Alexander Prendinger/Hohenpeißenberg) stellte erneut einen Deutschen Rekord auf. Mit 25 geflogenen Formationen in der Arbeitszeit von 50 Sekunden schlug das Team den (von sich zuvor aufgestellten) Rekord von 24 Formationen.

Mehr Infos: https://www.dfv.aero/

Quelle: Deutscher Fallschirmsportverband