Andreas Emendörfer ist Mitglied des queeren Sportvereins „Uferlos Karlsruhe“, der 1996 gegründet wurde. Anfangs trafen sich in diesem Rahmen nur eine Handvoll homosexueller Männer zum Badmintonspielen. Später kamen auch Frauen dazu und heute umfasst der Verein 14 Abteilungen mit 12 Sportarten, darunter auch Schwimmen. | Foto: HdGBW
Das „Lorettobad“ im Freiburger Stadteil „Wiehre“ geht auf das Jahr 1842 zurück. Das Bad wurde anfangs offiziell nur von Herren genutzt. 1886 wurde das Bad dann um eine Frauenabteilung erweitert, anscheinend war die Nachfrage an einer Schwimmgelegenheit für Damen
sehr groß geworden. Um 1940 wurde der Herrenbereich des Lorettobades zum "Familienbad" erklärt, das separate Damenbad blieb jedoch erhalten. | Foto: HdGBW
Von 1881 bis 1892 wurde in Bad Wildbad unter Leitung des Architekten Felix von Berner das König-
Karls-Bads errichtet. Es ergänzte das ältere Graf Eberhard Bad in unmittelbarer Nähe. Durchaus in
Konkurrenz zum wenige Jahre zuvor in Baden-Baden errichteten Friedrichsbad wurde es mit allem
erdenklichen Komfort als Badepalast im Renaissancestil errichtet. Auch in diesem Badehaus konnte die in wenigen Metern Entfernung liegende Wildbader Urquelle genutzt werden. Das Thermalwasser tritt hier mit der idealen Wassertemperatur von 37 Grad aus dem Boden. | Foto: HdGBW
Wer darf mitschwimmen? Und wer nicht? Was sorgt für Ärger unter den Badenden? Im Becken spiegelt sich die Gesellschaft. Unterschiedlichste Menschen mit verschiedenen Lebensstilen und Moralvorstellungen begegnen sich in öffentlichen Bädern – mal mehr und mal weniger harmonisch. Was heißt FREI SCHWIMMEN? Gemeinsam? Oder lieber doch getrennt? Um diese Fragen geht es in der Ausstellung FREI SCHWIMMEN. Diese ist ab dem 13. Dezember 2024 bis zum 14. September 2025 im Haus der Geschichte Baden-Württemberg zu sehen.
Mehr Infos: https://www.hdgbw.de/ausstellungen/frei-schwimmen/
Quelle: Haus der Geschichte Baden-Württemberg