Liebe Leserinnen und Leser,
nach dem Abschluss der Olympischen Winterspiele vor acht Tagen richten sich ab Freitag (6. März 2026) die Blicke wieder nach Mailand und Cortina d’Ampezzo. Die Wintersport-Destinationen in Norditalien sind ab dann nämlich Gastgeber der Winter-Paralympics. Diese dauern bis Sonntag (15. März 2026), die deutsche Delegation umfasst 40 Sportlerinnen und Sportler. Einige davon stammen aus der Region Stuttgart: Im Para-Snowboard geht der in Backnang geborene Christian Schmiedt für Deutschland an den Start. Im Para-Abfahrtslauf, Para-Langlauf und Para-Biathlon sind drei Sportlerinnen dabei, die bereits Paralympics-Gold zu Hause haben. Andrea Rothfuss aus Kernen, oben mit ihrer Medaillensammlung zu sehen, landete 2014 in Sotschi im Slalom auf dem ersten Platz, für sie sind es die sechsten Paralympics. Linn Kazmaier, die in Nürtingen zur Welt kam, gewann 2022 in Peking den Zehn-Kilometer-Langlauf, sie ist damit die jüngste deutsche Medaillengewinnerin bei Winter-Paralympics. Außerdem startet Anja Wicker aus Stuttgart in ihre vierten Paralympics: Sie holte 2014 in Sotschi Gold und Silber im Biathlon und machte 2022 den Medaillensatz in Peking mit Bronze komplett.
Am Freitag beginnen die Paralympics
Mit einer Silbermedaille haben die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart die Spielzeit im DVV-Pokal beendet. Dabei waren die Stuttgarterinnen so knapp dran am Titelgewinn. Die Allianz-MTV-Riege war nämlich bis Mitte Februar auf nationaler Ebene unbezwungen geblieben – bis sie innerhalb von nicht einmal sieben Tagen sich zweimal die Zähne am VfB 91 Suhl ausbiss. Die Thüringerinnen fügten den Stuttgarter Volleyballerinnen zuerst in der Liga die erste Saisonniederlage zu und behielten nun auch beim erneuten Aufeinandertreffen im Pokal-Endspiel am Samstag die Oberhand. In beiden Fällen jubelte Suhl über einen knappen 3:2-Außenseitersieg, der am Wochenende somit gleichbedeutend mit dem Titelgewinn war.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr Team der SportRegion Stuttgart
Foto: Pressefoto Baumann