Basketball: Grundschulliga Regio-Finale (Juli 2017)

RCIn der Kornwestheimer Hannes-Reiber-Halle fand das 1. Grundschulliga Regio-Finale mit Teams aus den Grundschulligen Kornwestheim, Remseck und Ludwigsburg statt. Am Ende freuten sich rund 60 Finalisten über Medaille und Urkunde, der Pokal ging an die Osterholzschule Ludwigsburg.

Während des gesamten Schuljahres trainierten Schülerinnen und Schüler von 16 Grundschulen in Kornwestheim, Remseck und Ludwigsburg Woche für Woche in ihrer Basketball-AG. Ihre Fortschritte zeigten sie dann während den Spieltagen in den Grundschulligen, die zum größten Teil im zweiten Schulhalbjahr stattfanden und von den Porsche BBA-Partnervereinen der Skizunft Kornwestheim, der BG Remseck und der BSG Basket Ludwigsburg organisiert und durchgeführt wurden. Unterstützung erhielten die Ligen außerdem von den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim, der Städtischen Wohnbau Kornwestheim, der SATA GmbH & Co. KG, dem Stadtverband für Sport Ludwigsburg sowie den Städten Ludwigsburg, Kornwestheim und Remseck. Die enorme Entwicklung der Spielerinnen und Spieler in den Bereichen Technik und Spielfähigkeit über die Turnierspieltage hinweg und insbesondere die große Begeisterung der Kinder, deren Eltern sowie den teilnehmenden Schulen ließ bei den Verantwortlichen der Porsche Basketball-Akademie und den beteiligten Vereinen die Idee für das Regio-Finale aufkommen. Daher machten sich am Samstag jeweils die zwei erstplatzierten Teams aus den drei Grundschulligen auf den Weg in die Hannes-Reiber-Halle nach Kornwestheim, um das erste von der SportRegion Stuttgart unterstützte regionale Endturnier auszuspielen.

Den Startschuss für das 1. Regio-Finale gab am Samstagvormittag MHP RIESEN-Profi David McCray, dem es überlassen war die beiden Vorrundengruppen auszulosen. In der ersten Gruppe fanden sich letztlich die Silcherschule Kornwestheim und die Grundschulen aus Neckargröningen und Neckarrems wieder. In der „Hammergruppe“, wie es Marc Salzer, Schul- und Vereinskoordinator der Porsche BBA, beschrieb, trafen die Ludwigsburger Kontrahenten von der Anton-Bruckner-Schule und der Osterholzschule sowie der Sieger aus Kornwestheim, die Philipp-Matthäus-Hahn-Grundschule, aufeinander.

PBBAVor jeder Partie wurde lautstark von allen Spielern „Fair-Play“ gerufen, was während den Spielen Wirkung zeigte: faire Gesten und Entschuldigungen bei Fouls sorgten für ein respektvollen Umgang der Spieler untereinander auf dem Feld. Auf zwei Courts starteten die ersten Spiele um 10.30 Uhr. Dabei gingen die Teams anfangs noch sehr nervös zu Werke und es dauerte einige Minuten bis die ersten Körbe fielen. Der Knoten war dann jedoch geplatzt und auch die Zuschauer feuerten eifrig ihre Mannschaften an. Begeisterung bei allen Anwesenden in der Hannes-Reiber-Halle in Kornwestheim! Auch Christoffer Mörbe, Geschäftsführer des Basketballverbandes Baden-Württemberg (BBW), lobte die Veranstalter der drei Vereine und deren Engagement für den Basketballsport und die Schulkooperationen in der Region. Während auf dem Spielfeld die Teams für so manches Highlight sorgten, war mit dem Porsche Coaching-Mobil auch vor der Halle einiges geboten. Unter dem Motto „Trainieren wie Profis – Fitness testen wie Profis“ konnten sich alle anwesenden Kinder und Jugendlichen in fünf Trainingsmodulen, die auf die Faktoren Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und Koordination abzielen, testen lassen und erhielten anschließend ihren persönlichen „Talent-Pass“.

In Gruppe A sammelte unterdessen der Zweite aus Kornwestheim Punkt für Punkt, wobei der Sieger aus Remseck immer in Schlagdistanz blieb, sich jedoch am Ende äußerst knapp mit 21:24 gegen die Silcherschüler geschlagen geben musste. Unter den Augen von Frederik Mörbe, Geschäftsführer der BG Remseck und Mitinitiator des Events, gewannen die Grundschüler aus Neckargröningen dann ihr zweites Spiel deutlich mit 23:13 gegen die Neckarremser. Gegen die Silcherschule wollten die Basketballer aus Neckarrems auch ihren ersten Sieg einfahren, konnten aber vor allem in der ersten Hälfte gegen die größer gewachsenen Kornwestheimer nicht mithalten und verloren mit 32:15. Somit stand mit der Silcherschule als ungeschlagenes Team der Gruppe A der erste Finalist fest.

In der Gruppe B trafen zuerst die PMH-Grundschule und die Anton-Bruckner-Schule aufeinander. Ein bis zur Halbzeit noch ausgeglichenes Spiel dominierten die Ludwigsburger dann in Hälfte zwei und konnten mit 36:17 gewinnen. Direkt im Anschluss mussten sie gegen den Stadtrivalen antreten und lagen fast die ganze Spielzeit knapp in Führung. Aber eben nur fast. Dem hohen Tempo mussten sie am Ende Tribut zollen und verloren mit 28:33. Im letzten Gruppenspiel feuerten sie deshalb die PMH-Grundschule aus Kornwestheim an, um in einem Dreiervergleich doch noch ins Finale zu ziehen. Und das schien Wirkung zu zeigen. Kein Team konnte sich absetzen und ein munteres Hin und Her bestimmte das Spiel, bei dem die Osterholzschule am Ende erneut das glücklichere Händchen hatte, mit 46:44 gewann und im Finale antreten durfte.

Das Finale war eine Begegnung auf Augenhöhe mit tollem Teamplay auf beiden Seiten. Zur Halbzeit lagen die Osterholzschüler mit einem Punkt gegen die Silcherschüler in Führung. Erst gegen Ende der Partie sank die Trefferquote der Kornwestheimer und die Ludwigsburger konnten sich durch tiefe Dreipunktewürfe ab- und schließlich mit 42:30 durchsetzen.

Bei der Siegerehrung erhielten alle Teilnehmer eine Medaille und eine Urkunde für ihre tolle sportliche Leistung beim 1. Regio-Finale. Schulleiter Michael Marek bekam von Steffen Heinle, der sich als stellvertretender Abteilungsleiter Basketball der SZ Kornwestheim für die Organisation in der Hannes-Reiber-Halle verantwortlich zeigte und mit seinem Team der von der Skizunft viel Lob für die Ausrichtung des Regio-Finales einheimste, den Siegerpokal überreicht, den seine Schüler stolz in die Höhe stemmten. Für sie geht es dann nächstes Jahr darum, den Wanderpokal gegen die Konkurrenz aus Kornwestheim, Remseck und Ludwigsburg zu verteidigen. Denn eine nächste Auflage, so die drei Veranstalter, finde definitiv statt. Gerne auch mit weiteren Städten, die ihrerseits eine Grundschulliga initiieren. Denn wettbewerbsorientierte Schulmannschaften bergen vielerlei Ehrfahrungsmöglichkeiten für Grundschüler und junge Trainer und bieten Potentiale für Schulen sowie für Vereine und Kommunen.

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