SPORT TALK 14 in Stuttgart (Oktober 2013)

talk14-KursaalDer SPORT TALK 14 ist am Montag (28. Oktober 2013) im Kursaal in Stuttgart-Bad Cannstatt durchgeführt worden. Inhaltlich ging es bei der insgesamt 14. Auflage der Talk-Reihe, die durch die Region wandert, unter dem Motto "Leuchttürme in der Landeshauptstadt?!" um den Sport in Stuttgart. Auf dem Podium Platz genommen haben:

EISENMANNSeit Juli 2005 ist Dr. Susanne Eisenmann Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart. Die gebürtige Stuttgarterin war davor schon vielfältig kommunalpolitisch tätig. Seit 1994 saß sie im Gemeinderat der Stadt Stuttgart und war dort zunächst schulpolitische Sprecherin (1994 bis 1997) und danach kulturpolitische Sprecherin (1997 bis 2003) der CDU-Gemeinderatsfraktion, ehe sie dann im Juni 2003 Vorsitzende ihrer Fraktion wurde. Zwischen 1984 und 1990 studierte sie an der Universität Stuttgart (Germanistik, Linguistik und Politikwissenschaft). Nach dem Magister Artium folgte die Dissertation im Fachbereich Philosophie (Titel der Doktorarbeit: „Sed corde dicemus – das volkstümliche Element in den deutschen Predigten des Geiler von Kaysersberg“). Zwischen 1991 und 2005 leitete Dr. Susanne Eisenmann das Büro von Günther H. Oettinger (Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und ab April 2005 Ministerpräsident). Ab Oktober 1997 war sie zudem 15 Jahre lang Lehrbeauftragte am Institut für Politikwissenschaft der Universität Stuttgart (Schwerpunkt: Kommunalwissenschaften).

FOTO BARNERGunter Barner ist Sportchef der Stuttgarter Nachrichten, die nicht nur in der Landeshauptstadt gelesen werden, sondern als Mantelpartner zahlreiche Tageszeitungen in der Region Stuttgart mit dem täglichen überregionalen Sportteil beliefern. Nach dem Abitur volontierte Gunter Barner beim Teckboten (Kirchheim/Teck). Von dort wechselte er im Jahr 1985 zu den Stuttgarter Nachrichten, bei denen er seit Oktober 1989 die Sportredaktion leitet. Gunter Barner ist es wichtig, als Sportchef im Blatt präsent zu sein. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund, begleitet den Sport fachlich-kritisch und spricht Missstände an, wenn es nötig ist. Für Barner ist der Sport eine der bürgerlichen Organisationen, die die Gesellschaft im Wortsinn und im übertragenen Sinn mit am meisten bewegen kann.

BRECHTKENRainer Brechtken ist seit dem Jahr 2000 Präsident des Deutschen Turner-Bundes sowie Stellvertretender Vorsitzender der SportRegion Stuttgart. Zudem ist er Sprecher der im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) organisierten Spitzensportverbände. Zuvor war Brechtken 18 Jahre lang Präsident des Schwäbischen Turnerbundes und vertrat jahrelang die Sportverbände im Rundfunkrat des SWR. Von 1992 bis 1996, zur Zeit der Großen Koalition, war der SPD-Politiker Brechtken Politischer Staatssekretär im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium.

FOTO SCHNEIDERRolf Schneider ist Präsident der Sportvereinigung Feuerbach und Abteilungsleiter der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart. Nach dem Abitur in Pforzheim studierte Schneider Sport und Anglistik in Heidelberg, dem das Referendariat an Gymnasien in Ludwigsburg und Korntal folgte. Zwischen 1981 und 1990 war Schneider Geschäftsführer der Sportjugend im Sportkreis Stuttgart. Im Jahr 1990 wechselte Schneider als Projektleiter zur Stuttgarter Messe- und Kongressgesellschaft (SMK), wo er sich um Sportveranstaltungen kümmerte, u.a. war er bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 1993 Organisationschef sowie stellvertretender Generalsekretär und Ressortleiter Marketing. Zudem fungierte Schneider 1996 als Generalsekretär der World Corporate Games (Weltspiele des Firmensports), die in der Region Stuttgart durchgeführt wurden. 1998 wurde Schneider bei der SMK Abteilungsleiter Eigenveranstaltungen – eine Position, die er behielt, als 2005 die Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart gegründet wurde. Dort war er u.a. für die Akquisition und Durchführung des IAAFWorld Athletics Final (2006 bis 2008) sowie der Handball-WM-Spiele 2007 zuständig. Bei der Rad-WM im gleichen Jahr fungierte Schneider als Generalsekretär, bei der LIEBHERR Tischtennis EM 2009 leitete er genauso die örtliche Durchführung wie bei den UCI Hallenrad Weltmeisterschaften ein Jahr später – und in jüngster Zeit das LIEBHERR Pokalfinale (deutsche Tischtennis-Pokalmeisterschaft), die seit einiger Zeit am Ende des Jahres in Stuttgart durchgeführt werden. Bei der Sportvereinigung Feuerbach ist er seit 1983 ehrenamtlich tätig. Zunächst als Präsidiumsmitglied, später dann als Handball-Abteilungsleiter und seit Februar 2002 als Präsident. Zwischen 1992 und 1995 war er stellvertretender Vorsitzender der Sportkreisjugend; zudem war Schneider in den 90er-Jahren vier Jahre lang Mitglied im Sportausschuss der Landeshauptstadt. In den 70er- und 80er-Jahren war Schneider beim TB Pforzheim als Handball-Torhüter in der Oberliga Baden aktiv.

FOTO STRADINGERFred Stradinger ist seit 1999 Stadtrat in Stuttgart und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion. Er ist u.a. Mitglied im Sportausschuss. Für den Sport setzte und setzt sich Fred Stradinger in diversen Funktionen in der Region Stuttgart ein. Auf Vereinsebene übernahm er von 1992 bis 2008 als Stellvertretender Vorsitzender des MTV Stuttgart Verantwortung. Seit 2007 ist er Präsident des Sportkreises Stuttgart, bei dem er sich seit 1992 als Stellvertretender Vorsitzender engagierte. Seit Mai 2007 ist er Vorstandsmitglied der SportRegion Stuttgart. Stradinger fungierte u.a. bei der Kunstturn-Weltmeisterschaft 1989 als OK-Mitglied. Zwischen 1986 und 1996 war Stradinger insgesamt zehn Jahre Vorstandsmitglied der Württembergischen Kunstturnvereinigung (WKTV) Stuttgart, unter deren Dach die besten Turnerinnen und Turner des Großraums Stuttgart um Medaillen kämpften und mehrere Titel holten. Bei der WKTV war er sechs Jahre lang als Stellvertretender Vorsitzender für den Spitzensport zuständig (Bundesliga Kunstturnen). Stradinger studierte Englisch, Sport und Pädagogik auf Lehramt und ist derzeit als Ministerialrat im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz tätig.

VHDen SPORT TALK 14 moderierte Valeska Homburg (Foto: n-tv). Die Diplom-Sportwissenschaftlerin hat rund zehn Jahre lang für die ARD gearbeitet. Sie moderierte dabei u.a. im SWR Fernsehen die Sendung „Sport im Dritten“. Ferner hat sie von zahlreichen sportlichen Großereignissen wie der Fußball-WM und den Olympischen Spielen berichtet. Nach zwei Jahren als Moderatorin für „LIGA total“ sowie das Sportnachrichten-Team des Nachrichtensenders n-tv ist sie inzwischen für den NDR tätig.

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Sie diskutierten beim SPORT TALK 14 über den Sport in Stuttgart (von links): Rolf Schneider, Gunter Barner, Rainer Brechtken, Dr. Susanne Eisenmann, Moderatorin Valeska Homburg und Fred Stradinger.

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Als Überraschungsgäste berichteten die BMX-Radsportler um Bundestrainer Simon Schirle (Zweiter von links) über ihre Situation.

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