Station 10: Neckarremser Straßenfest (Juli 2009)

PROMIDOPPEL

Beim Promidoppel standen sich Schlumberg/Özler (vorn) und Balzer/Foehl gegenüber.

Der Duft von Bratwürsten und Pommes frites, dazu Blasmusik vom örtlichen Musikverein und eine sich idyllisch in die Landschaft schlängelnde Rems – wieder einmal fand die LIEBHERR-EM-Werbetour an einen ungewohnten Ort statt. Ziel war diesmal Neckarrems, eine von sechs Teilgemeinden der Stadt Remseck. Wieder einmal traf sich die lokale Prominenz aus Sport und Politik zu einer Werbeveranstaltung der besonderen Art. Bereits zum zehnten Mal machte TTVWH-Geschäftsführer Thomas Walter zusammen mit seinem SportRegion-Kollegen Michael Bofinger Station in einer außergewöhnlichen Lokation. Diesmal mussten 25 qm reichen, um auf der Terrasse am Remsufer im Rahmen des Neckarremser Straßenfestes die LIEBHERR Europameisterschaften (13.-20. September in der Porsche-Arena) anzukündigen.

KIDS-STRASSENFEST

An den Minitischen hatten die Gäste des Neckarremser Straßenfestes die Möglichkeit, selbst zum Schläger zu greifen.

„Ich habe gehört, Ihr habt Werbung eigentlich gar nicht mehr nötig“, zeigte sich Karl-Heinz Schlumberger, Oberbürgermeister von Remseck, gut informiert über den Kartenvorverkauf. Nur noch 4000 der ingesamt 49000 Karten sind zu haben, hatte kurz zuvor DTTB-Präsident Thomas Weikert bestätigt. Im Interview mit Michael Bofinger brachte Schlumberger den Anwesenden die Stadt Remseck nahe, erläuterte, dass der Begriff „Nachhaltigkeit“ auch in seiner Kommune kein Fremdwort darstellt: „Seit einigen Jahren gibt es bei uns in Remseck eine Sportentwicklungsplanung. So wurde unlängst eine zweite, reine Sporthalle in Betrieb genommen.“ Auch in Remseck, so Schlumberger weiter, müssen die Vereine um ihre Sportler und Funktionäre kämpfen. Karl-Heinz Balzer, Erster Bürgermeister von Remseck, hat Erfahrung mit Rückschlagsportarten. Einst engagierte er sich im Squash-Verband und ist allgemein sehr sportbegeistert. So bejubelte er zusammen mit Kieron Bähr, dem Vorsitzenden des VfB Neckarrems, den Aufstieg der Fußballer in die Verbandsliga. Balzer: „Die Fußballer sind zweifelsohne das Aushängeschild unseres Traditionsvereins.“ Kieron Bähr vom VfB stellte kurz das Konzept der Fußballjugend vor: „Letztes Jahr haben wir die Jugendspielgemeinschaft Remseck gegründet mit dem Ziel, die jungen Spieler in gemeinsamer Arbeit auszubilden. Durch die Konsolidierung von vier Jugendabteilungen wurde ein richtungsweisender Weg eingeschlagen.“

OEZLER

Wohnt in Backnang, spielt für die Türkei: Fulya Özler, die in Neckarrems im türkischen Nationaltrikot ihr Können zeigte.

Ein Heimspiel bei den LIEBHERR Europameisterschaften hat Fulya Özler, die in der Stuttgarter Porsche-Arena im türkischen Nationaltrikot an den Start gehen wird. Fulya Özler: „Es war schon immer ein Traum von mir, einmal für mein Land spielen zu können.“ Die in Backnang wohnhafte Özler freut sich riesig auf die kontinentalen Titelkämpfe: „Es ist das erste Mal, dass ich bei einem internationalen Turnier auf die lautstarke Unterstützung meiner Familie und Freunde zählen kann.“ Die 22-Jährige wechselte aktuell vom fränkischen Zweitligisten TV Altdorf zum Bundesligisten SV Böblingen, peilt zudem durch die vermehrte Teilnahme an Turnieren einen Platz unter den Top 100 der Weltrangliste an. Aktuell steht die Angriffsspielerin auf Position 280. Mit Freude nahm Raphael Dahler, Leiter des Sport- und Kulturamts, einen Eintritts-Gutschein für die LIEBHERR Europameisterschaften entgegen.

INTERVIEW

Die Jugendspieler vom DJK Sportbund Stuttgart beim Interview; sie hatten kurz zuvor als Mannschaft den Deutschen Meistertitel gewonnen.

Starke Partner beim Einspielen hatte Fulya Özler mit den Jungs des DJK Sportbund Stuttgart, die Ende Juni – für viele überraschend - die deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Jungen U 18 bejubelten. Einer von ihnen - Max Foehl - griff später auch beim Prominentendoppel ins Geschehen ein. Dieses Doppel stand unter Leitung von VfB-Chef Kieron Bähr („Als Schiedsrichter hatte ich bislang noch überhaupt keine Erfahrung“). Die Protagonisten lieferten sich dabei zwei hart umkämpfte Sätze auf sich fortwährend steigendem Niveau. Oberbürgermeister Karl-Heinz Schlumberger sah den Ball auf sich zukommen. In dieser Höhe musste er einfach zu einem Schmetterball ansetzen, um den nächsten Punkt zu erzielen. Dachte sich’s und traf den Ball mit dem EM-Aufdruck, der zwar auf der gegnerischen Tischseite zum bejubelten Punktgewinn ankam, dann aber in hohem Bogen den Weg zu den Fischen in den Heimatfluss Rems antrat und nicht mehr gesehen war. Im Prominentendoppel hatte Schlumberger an der Seite seiner Partnerin Fulya Özler zwei Mal mit 11:8 gegen den Ersten Bürgermeister Karl-Heinz Balzer und dessen jungen Partner Max Foehl vom Deutschen Jugendmeister DJK Sportbund Stuttgart die Nase vorn. OB Schlumberger war an diesem Tag allerdings nicht der einzige Spieler, der einen Spielball in der Rems verschwinden ließ....

WO IST DER BALL

Wo ist der Ball? Nicht nur einmal landete der Ball in der Rems...

Bericht und Bilder: Thomas Holzapfel (TTVWH)

Bericht auf der Seite "squashnet.de": Text im pdf-Format

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